Dänemark

Dänemark – zwischen Hans Christian Andersen und seichten Landschaften

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Bis heute assoziieren viele Menschen mit den Märchenerzähler Hans Christian Andersen und die Abenteuer der Wikinger. Doch das kleinste skandinavische Land, das als Einziges direkt an Deutschland grenzt, hat vielmehr zu bieten. Dänemark präsentiert sich mit einer seichten Landschaft, die durch Wiesen, kleine Hügel und zahlreiche Seen geprägt wird. Kilometerlange Sandstrände, die langsam ins Meer abfallen, prägen die lange Küstenlinie und laden zu entspannten Stunden im Kreise der Familie ein. Immer wieder stößt man im Dänemark Urlaub auf historische Bauten, die sich als Reminiszenzen an die Vergangenheit ihren Zauber bis heute bewahren konnten. Die Hauptstadt Kopenhagen beheimatet zahlreiche Museen internationalen Rangs.

Dänemark stellt sich vor

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Geprägt durch die Weite des Meeres präsentiert sich Dänemark als maritimes Paradies, das facettenreicher kaum sein könnte. Während im Westen die Nordsee für eine beeindruckende Küste sorgt, wird der Südosten durch die Ostsee zum Leben erweckt. Ebenso grenzen die beiden Meerengen Skagerrak und Kattegat an das kleine Land. Markant offenbart sich die Halbinsel Jütland, die als einziger Teil des Landes direkt an Deutschland grenzt. Die Halbinsel gehört zu den beliebtesten regionen dänemarks. Sie erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 29.766 km² und bietet eine gelungene Mischung zwischen historischer Attraktivität und freundlicher Moderne. Das Königreich beheimatet rund 480 Inseln. Zu den Größten gehören Bornholm, Seeland und Fünen. Zum Land gehören zwei autonome Gebiete, die sich im Nordatlantik befinden. Zum einen handelt es sich um Grönland und zum anderen um die Färöer Inseln, die sich noch heute mit einer sagenhaften Natur präsentieren.

Das Klima in Dänemark

Das Klima in Dänemark wird in vielen Teilen durch das Meer und die lange Küstenlinie geprägt. Nicht zuletzt weist es aber auch zahlreiche Gemeinsamkeiten mit den Bedingungen in Deutschland auf. Die meisten Menschen zieht es im Sommer nach Dänemark. In dieser Zeit ist es im Land sehr mild. Durch die angenehmen Temperaturen ist das Baden im Meer und in den zahlreichen Seen nahezu allerorts möglich. Doch der Juli ist nicht nur der wärmste Monat des Jahres, sondern auch der Feuchteste. Dänemark hat eine durchschnittliche Sommertemperatur von 20° Celsius. Gelegentlich lässt das Thermometer auch die 25° Celsius Marke hinter sich. Die Winter sind vergleichsweise mild, sodass nur sehr selten mit strengem Frost gerechnet werden muss. Meist bewegen sich die Temperaturen um 0° Celsius. Die optimale Reisezeit präsentiert sich mit dem späten Frühling. In dieser Zeit ist es in Dänemark sehr mild und Regenschauer sind meist eine Seltenheit.

Landschaft und Natur in Dänemark

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Dänemark präsentiert sich bis heute als sehr flaches Land, das aufgrund seines seichten Verlaufs vor allem zahlreiche Radfahrer anlockt. Mehr als Dreiviertel liegen nicht mehr als 100 m über dem Meeresspiegel. Großen Einfluss auf die Landschaft hatten einst die Gletscher, die diesem doch recht flachen Land zu einer gewissen Abwechslung verhelfen konnten. Bis ins 19. Jahrhundert spielte die Waldrodung eine verheerende Rolle. Erst in diesem Jahrhundert konnte sie durch das Land gestoppt werden. Seitdem finden sich nur noch vergleichsweise kleine Waldflächen. Viele Wälder wurden erst in den vergangenen Jahrzehnten angelegt. Der Großteil der dänischen Landschaft wird durch Dünen, Marschland und schier nie enden wollende Wattgebiete geprägt. Bekannt ist Dänemark vor allem aufgrund der zahlreichen Vogelparadiese, die sich europaweit mit einer unverwechselbaren Artenvielfalt einen Namen machen konnten. Der Tourismus hat sich schonend in das Land integriert und so konnten sich auch die Hotels in Dänemark einen einladend traditionellen Charakter bewahren.