Dänemark spaltet mit Walfangpolitik die EU

Dänemark spaltet mit der eigenen Walfangpolitik die Europäische Union. Eine neue Analyse zeigt, dass das kleinste skandinavische Land den kommerziellen Walfang unterstützt. Artenschützer fordern im Vorfeld der diesjährigen Konferenz der Walfangkommission ein Umdenken in der dänischen Walfangpolitik.

Doch die Forderungen führen zu Konflikten mit anderen Mitgliedsstaaten der EU. Wale dürfen nach EU-Recht weder gejagt noch gehandelt werden. Dänemark schert bei diesem Thema immer wieder aus. Dagegen herrscht in den übrigen EU-Staaten mittlerweile Einigkeit darüber, dass sowohl Wale als auch Delfine geschützt werden müssen.

Dänemark sprach sich zuletzt dafür aus, wieder mehr Wale zu fangen. Dabei sollen unter den Fängen auch bedrohte Arten sein. Auch die neue Regierung scheint den Kurs fortsetzen zu wollen, der eigentlich von den Vorgängern eingeleitet wurde.

Im Dezember 2011 hat sich Dänemark abermals gegen eine gemeinsame EU-Position gestellt, die auf Walschutzinteressen ausgerichtet ist. Das Verhalten Dänemarks in der Vorbereitung der Tagung der IWC dürfte aber noch brisanter sein. Das Land hat jüngst die neuerliche Ausweitung der Walfangquote für Grönland beantragt.

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