Ein bisschen Südsee in Dänemark

Ein bisschen Südsee in Dänemark

Ein bisschen Südsee in Dänemark

Palmen, türkisblaues Meer und Wellen, die den Strand liebkosen: Für viele ist genau das das Sinnbild des perfekten Urlaubs. Weite Strände, die größtem Teil flach verlaufen, gibt es in Dänemark zur Genüge. Lange mangelte es dem kleinsten skandinavischen Land jedoch an ein wenig Südseefeeling. Genau das zog im Jahr 2004 in eine Region ein, in der man wohl kaum damit gerechnet hätte, einer Palme über den Weg zu laufen.

Die Überraschung bei vielen Urlaubern, die sich für eines der Ferienhäuser Nordsee entschieden haben, dürfte groß sein. Seit 2004 verwandelt sich ein Strandabschnitt in Nordjütland in der Nähe von Frederikshavn in ein regelrechtes Südseeparadies. Doch nur während des Sommers können die Palmen, die ursprünglich aus China und den Kanaren stammen, bestaunt werden. Die insgesamt circa 90 Hanf- und Dattelpalmen werden jedes Jahr wenige Wochen vor dem Sommer in Drahtkörben in den dänischen Strand eingegraben. So lassen sie sich am Saisonende wieder problemlos in ihr kuschelig warmes Winterlager transportieren.

Zwar können die exotischen Gewächse Nässe und Kälte gut trotzen, doch für den Winter in Dänemark mit all seinen Herausforderungen sind sie nicht gemacht. Fredrikshavn befindet sich weit im dänischen Nordosten und präsentiert sich direkt am Kattegat. In den letzten Jahren hat sich der Ort zu einem der beliebtesten Ferienreiseziele entwickelt.

Der Palmenstrand wird die Besucher des Ortes noch bis Ende September  verzaubern. Erst dann werden die Palmen wieder ihr Winterlager beziehen. Der Sommer ist für die Gewächse ideal. Rund um Frederikshavn herrschen Tageshöchsttemperaturen von durchschnittlich 20 Grad Celsius. Für Nordeuropa handelt es sich hierbei beinahe schon um tropische Wetterlagen. Noch im September werden Temperaturen von 16 Grad Celsius erreicht.

Als der Palmenstrand im Jahr 2004 angelegt wurde, beschränkten sich die Initiatoren zunächst auf 30 Palmen. Seitdem ist die Zahl der Palmen deutlich gewachsen. Für diejenigen, die sich sportlich betätigen möchten, stehen Beachvolleyballfelder und Flächen für Beachhandball bereit.

Quellhinweis Bild: © Lars Koch – Fotolia.com

Dieser Beitrag wurde unter Dänemark, Jütland abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>